Zibelemärit

Informationen zum Feiertag

Dieser Feiertag ist in der gew√§hlten Region nur teilweise g√ľltig!

Fr√ľh aufstehen

Beim "Zibelem√§rit" handelt es sich um einen Zwiebel-Markt. Wer ihn in voller Pracht erleben will, muss fr√ľh aufstehen und um f√ľnf Uhr morgens in der Stadt sein.

Wer erst nach acht Uhr kommt, hat das Beste verpasst und mag sich fragen, warum viele Leute von diesem Markt schwärmen.

Achtung: Kein Trambetrieb zwischen Zeitglocke und Bahnhof! Machen Sie sich auf einen Fussmarsch mit Konfetti- und Plastikhammerattacken gefasst...

Schulfrei ab Mittag. (Gewerbliche Berufsschule ab 16:00 uhr).
Geschäfte sind den ganzen Tag geöffnet.

Herkunft des Zibelemärit

Um die historischen Hintergr√ľnde des Zibelem√§rit ranken sich verschiedene Geschichten und Theorien.
Eine Theorie f√ľhrt den Markt auf den Stadtbrand von 1405 zur√ľck. Der Markt sei demnach eine Art Dank an die Freiburger, die nach der grossen Feuerkatastrophe grosse nachbarschaftliche Hilfe geleistet h√§tten.
Nach Forschungen des Berner Volkskundlers Rudolf J. Ramseyer entstand der Zibelem√§rit erst Mitte des 19. Jahrhunderts. Die B√§uerinnen vom Mont Vully (H√ľgelkette am Murtensee) brachten ihr Gem√ľse auf die M√§rkte in Freiburg, Murten und Neuenburg. Um 1850 tauchten diese B√§uerinnen zum Martinifest (11. November), an dem seit dem Mittelalter der √úbergang vom Sommer zum Winterhalbjahr gefeiert wurde, auch in Bern auf und verkauften hier vor allem Zwiebeln.
Eine letzte Variante geht davon aus, dass die Freiburger das Marktrecht aufgrund der Waffenhilfe von 1474 bis 1477 bei den Burgunderkriegen erlangt hätten.

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