Hilari

Wo gilt dieser Feiertag?

Ort Typ Land Klasse
Andorra Land AD kein Feiertag
Belgien Land BE kein Feiertag
Bosnien und Herzegowina Land BA kein Feiertag
Bulgarien Land BG kein Feiertag
Dänemark Land DK kein Feiertag
Deutschland Land DE kein Feiertag
Estland Land EE kein Feiertag
Finnland Land FI kein Feiertag
Frankreich Land FR kein Feiertag
Griechenland Land GR kein Feiertag
Großbritannien Land GB kein Feiertag
Irland Land IE kein Feiertag
Island Land IS kein Feiertag
Israel Land IL kein Feiertag
Italien Land IT kein Feiertag
Kroatien Land HR kein Feiertag
Lettland Land LV kein Feiertag
Liechtenstein Land LI kein Feiertag
Litauen Land LT kein Feiertag
Luxembourg Land LU kein Feiertag
Malta Land MT kein Feiertag
Moldawien Land MD kein Feiertag
Monaco Land MC kein Feiertag
Niederlande Land NL kein Feiertag
Norwegen Land NO kein Feiertag
Oesterreich Land AT kein Feiertag
Polen Land PL kein Feiertag
Portugal Land PT kein Feiertag
Rumänien Land RO kein Feiertag
Russland Land RU kein Feiertag
Schweden Land SE kein Feiertag
Schweiz Land CH nur teilweise gültig
Serbien Land RS kein Feiertag
Slowakei Land SK kein Feiertag
Slowenien Land SI kein Feiertag
Spanien Land ES kein Feiertag
Tschechien Land CZ kein Feiertag
Ukraine Land UA kein Feiertag
Ungarn Land HU kein Feiertag
Vereinigte Staaten Land US kein Feiertag
Zypern Land CY kein Feiertag
Legende
1
gesetzlich anerkannter Feiertag
3
halber, gesetzlich anerkannter Feiertag
4
gesetzlich nicht anerkannter Feiertag
5
Ereignistag

Die Sage

von Oliver Schmid
Der Hilari gilt als einer der ältesten "Fasnachts-Bräuche" des Kantons Zürich und wird ausschliesslich in den Cholfirst-Gemeinden Feuerthalen, Flurlingen, Langwiesen und Laufen-Uhwiesen gefeiert. Das Datum des Festes wird durch den Tag des heiligen Hilarius, den 13.Januar, bestimmt. Fällt nämlich der 13. Januar auf einen Freitag, so wird der Hilari an diesem Wochenende (Freitag und Samstag) gefeiert. Fällt der 13. Januar jedoch auf einen anderen Wochentag, so findet er erst am darauffolgenden Wochenende statt.
Zurückgeführt wird der Hilari auf die Sage des Burgfräuleins Berta von Laufen. Ein schwäbischer Ritter hielt einst um die Hand des Burgfräuleins an. Da diese aber ihr Volk nicht verlassen wollte, wies sie den edlen Ritter zurück. In seiner Ehre verletzt, belagerte der Edelsmann mit seinem Gefolge die Burg. Berta schickte heimlich Boten aus, um Hilfe zu holen. Die Bauern der vier Cholfirstgemeinden eilten kampfesmutig herbei, um ihre Herrin aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Sie vertrieben die Belagerer und befreiten Berta aus ihrer Not. Zum Danke schenkte Berta von Laufen den vier Gemeinden den Cholfirstwald. Es wurde ein Freudenfest gefeiert, welches bis heute, an eben diesem vorgenannten Wochenende im Januar, jährlich aufs Neue stattfindet.